Digitaldruck – Vielfältige Möglichkeiten

Seitdem es möglich ist, dass der Verbraucher im Eigenheim ausdrucken und kopieren kann, herrscht ein regelrechter Boom vor. Kaum ein Haushalt ist vorzufinden, der über keinen Drucker verfügt. Hierbei gehen die Philosophien jedoch auseinander.

Tintenstrahler oder Laserdruckverfahren? Für Verbraucher, die viel Material zu drucken haben, empfiehlt sich ein Laserdrucker. Handelt es sich vermehrt um Texte, so macht die Anschaffung eines Schwarz-Weiß-Laserdruckers Sinn. Werden nur hin und wieder Texte, Grafiken oder Bilder gedruckt, so reicht die günstige Tintenvariante aus. All-in-one-Geräte, die drucken, scannen und kopieren können, sollte der Verbraucher auf Tintenbasis auswählen. Entsprechende Laserdrucker sind sehr teuer.digitaldruck

Neuartiger Trend

Doch es findet sich ein neuartiger Trend vor. Drucker sind verbunden mit Anschaffungskosten. Die Patronen bei Tintenstrahlern sowie Toner bei Laserdruckern müssen ebenfalls bezahlt werden. Hier wird die Perversion offensichtlich.

Druckerhersteller verdienen ihr Geld nicht mit dem Verkauf von Druckern, sondern mit dem Zubehör, weshalb die Anschaffung des Druckers selbst zumeist relativ billig vonstatten geht. Der Verbraucher kann nun vermehrt in der Werbung vernehmen, dass Unternehmen Dienste zum Drucken anbieten.

Diese Unternehmen herrschen gewiss schon länger vor, das Kerngeschäft lag jedoch bei Großabnehmern. Also Buchverlage, Zeitungsverlage und Ähnliches. Die Öffnung des Marktes für den normalen Verbraucher ist durchaus attraktiv zu betrachten.

Was sind die Möglichkeiten?

Zu Anfang muss erklärt werden, welches Verfahren zum Einsatz kommt. Nämlich der digitale Druck bzw. der Digitaldruck. Heutzutage finden sich zwei populäre Verfahren vor, die in Konkurrenz stehen. Der schon erwähnte Digitaldruck und der Offsetdruck.

So muss festgehalten werden, dass der Offsetdruck nur bei einer sehr großen Auflage rentabel ist. Der Digitaldruck gestaltet auch kleine Auflagen wirtschaftlich. Die Fertigungskosten gestalten sich wesentlich billiger, da kein Tiefdruckverfahren zum Einsatz kommt. Die Daten lassen sich bequem von einem Computer aus auf den Drucker übertragen. Beispielsweise erscheinen auf diese Art und Weise kleine Auflagen von Büchern. Beliebter sind jedoch andere, eher privatere Bereiche. Etwa Fotoalben.

Zunehmende Beliebtheit

Die digitale Fotografie ermöglichte einen Zuwachs an Hobbyfotografen, der vor einigen Jahrzehnten kaum vorstellbar war. Urlaubserinnerungen, Partys und sonstige Belange werden heute per Digicam dokumentiert. Lange Zeit wurden Fotos entsprechend zu Hause ausgedruckt.

Heutzutage finden sich viele Unternehmen vor, die ihre Dienste auf den Verbraucher zugeschnitten haben. Große Poster, Fotoalben als Geburtstagsgeschenk, Broschüren in kleinen Auflagen und noch vieles mehr. Auch Grußkarten oder Einladungen sind beliebt. Wird etwa eine Hochzeit veranstaltet, kann auf diese Art und Weise eine sehr professionelle Einladung relativ kostengünstig gestaltet werden. Wichtig ist hierbei, dass der Verbraucher eine passende Druckerei findet. Die Angebotsvielfalt ist beeindruckend und kann einen jeden Geschmack treffen.